Re_Generation

01.09.2022 – 01.07.2023

Künstler*innen

FFT + Siegmar Zacharias + Cheers for Fears

Historie

2022

In der Biologie folgt auf einen Verlust oder eine Beschädigung die Regeneration. Einem Oktopus kann ein neues Glied wachsen, wenn eines abgerissen wurde, der Boden kann sich regenerieren, nachdem er durch Monokulturen stark ausgelaugt wurde. Die menschliche Haut regeneriert sich alle 27 Tage, um ihren Schutz und ihre Funktion aufrechtzuerhalten. Regeneration bedeutet, das volle Potenzial eines Systems wieder herzustellen. Es ist ein Prozess des Wandels, der das Bestehende ehrt.

In dem Projekt Re_Generation wollen das FFT und Siegmar Zacharias in der Spielzeit 2022/23 Zukunft praktizieren üben. Mithilfe künstlerischer Methoden nehmen wir Stellung zu den Bedingungen, unter denen wir leben: Klimakrise, Kapitalismus, Kolonialismus, anders gesagt: Ausbeutung und Erschöpfung. Wie können wir Zukunft leben, wenn so vieles unmöglich erscheint? Wie kann Erholung aussehen, wenn Heilung keine Option ist? Wie können wir über Verluste und Ungerechtigkeiten trauern und gleichzeitig gemeinsam Kraft für einen solidarischen Wandel schöpfen?

Re_Generation nutzt queere, dekoloniale und feministische Perspektiven, um zukünftiges Handeln zu entwerfen und gemeinsam einzuüben. Neben der Regeneration als Erneuerung und Erholung nehmen wir den Austausch verschiedener Generationen und das Teilen von Wissen in den Fokus.

Re_Generation besteht aus verschiedenen Aktivitäten, wie dem gemeinsamen Lesen theoretischer Texte zum Thema und einer Reihe von hybriden Gesprächen, die im Januar beginnt. Seinen Höhepunkt erreicht es mit Workshops, Performances und einem Symposium im Mai 2023.

Zu den beteiligten Künstler*innen gehören neben Siegmar Zacharias unter anderen Mithu Sanyal, Eroca Nichols, Neha Chriss und Steve Heather. Wir freuen uns, dass sich die Initiative Cheers for Fears als Kooperationspartner an dem Projekt beteiligt.


Termine gibt es bald hier!


Von und mit

Siegmar Zacharias, Mithu Sanyal, Eroca Nichols, Neha Chriss, Steve Heather.

Credits

Gefördert durch die Kunststiftung NRW. In Kooperation mit: Cheers for Fears