Henrike Iglesias
Theaterkollektiv
HENRIKE IGLESIAS ist ein Theaterkollektiv based in Berlin und Basel, das seit 2012 zusammenarbeitet. Henrikes festes Team besteht aus Leo G. Alonso, Malu Peeters, Marielle Schavan und Sophia Schroth. Zusammen und in kleineren Konstellationen, sowie mit verschiedenen Kollaborateur*innen erarbeiten sie Performances, Installationen, Partys und auf Anfrage vieles mehr. Sie begreifen popkulturelle und massenmediale Phänomene als Spiegel gesellschaftlicher Zu- und Missstände und haben es sich zur Aufgabe gemacht, diese aus feministischen Perspektiven zu beleuchten. In ihrer Arbeit nutzen sie technische Mittel und Geräte gern auf narrative, interaktive und poetische Art und Weise und interessieren sich dafür, inwieweit sie unser alltägliches Zusammenleben beeinflussen.
Pressestimmen
„Uns geht es genau darum: dass man als Frau ernst genommen wird, egal wie man aussieht oder wie man sich darstellt“, sagt Sophia Schroth, und Laura Naumann ergänzt: „Dass man Frauen selbst dann zuhört, wenn ihre Brüste blinken oder ihr Schritt“. Süddeutsche Zeitung
Doch nicht nur popkulturelle Anleihen, digitale Phänomene und wilde Kostüme ziehen sich durch die Performances von Henrike Iglesias. Hinzu kommt eine bewusste, geradezu antidramatische Subjektivität. „Wir achten darauf, dass wir in dem, was wir machen, aufrichtig sind. Dass jemand auf der Bühne wirklich sagt, was er oder sie denkt, passiert selten im Theater. Das hat ja schon fast etwas Kitschiges. Aber diese Aufrichtigkeit stellt eine Verunsicherung her, bei uns und bei den Zuschauern, die produktiv sein kann“. Süddeutsche Zeitung
Henrike Iglesias hat der deutschen Theaterszene etwas voraus. Dort wurde zuletzt in offenen Briefen und Podiumsrunden darüber diskutiert, wie es um die Gleichstellung im Theater steht und wie sich etwas ändern könnte. Die vier Performerinnen des Kollektivs „Henrike Iglesias“ bringen die Themen Feminismus und Gleichberechtigung schon seit Jahren auf die Bühnen der Republik. Süddeutsche Zeitung