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18.01.2023
#Doku #zumNachlesen

FFT Cubes

Die Würfel sind gefallen!

Das digitale Foyer

Die Würfel sind gefallen! Unser Foyer wird zur Spielfläche: Baue Wege, Kreuzungen und Sackgassen. Puzzle einen riesigen Bildschirm zusammen und mach dabei ein Video sichtbar. Oder montiere deine eigene Performance aus dem künstlerischen Material von FFT-Künstler*innen und -Gruppen.

Im Rahmen des Projekts „Das digitale Foyer“ experimentieren wir mit neuen digitalen Anwendungen, die wir in der Kommunikation mit dem Publikum nutzen wollen. Für das Foyer des FFT und mit dem Fokus auf Kinder und Jugendliche haben wir in den letzten beiden Jahren, gemeinsam mit der Hochschule Düsseldorf (MIREVI) und den Künstler*innen Sarah Fartuun Heinze und Sebastian Schlemminger, die FFT Cubes entwickelt. Der Forscher*innenclub, bestehend aus Kindern ab 8 Jahren, war bei der Entwicklung der Cubes auch immer wieder beteiligt.

Ein FFT Cube ist ein Würfel, ca. 80× 80 × 80 cm groß, der oben als Fläche einen Monitor installiert hat. Durch Bewegungen des FFT Cubes im Raum und durch Drehungen des Cubes nach links und rechts oder nach oben und unten kann man mit dem Cube interagieren. Die Cubes sind ein Spielangebot für kleinere und größere Gruppen. Die Spiele werden von Künstler*innen in Zusammenarbeit mit Kindern und Jugendlichen entwickelt.

Als Basis und vor allem mit Fokus auf Schulklassen wurden drei erste Anwendungen/ Spiele für die FFT Cubes entwickelt:

Der Performance Bot ist ein Theaterspiel, das ähnlich funktioniert wie die Montage-Technik in der Entwicklung von Stücken. Hier können in verschiedenen Phasen verschiedene Inhalte wie Videos, Töne und Geräusche, Handlungsanweisungen und Überraschungen ausgewählt und später in einer bestimmten Reihenfolge arrangiert werden. Am Ende entsteht eine Performance oder Montage. Die Kinder oder die Jugendlichen wählen aus den Tönen, Videos, GIFs oder Handlungsanweisungen das aus, was sie anspricht und können dann gemeinsam in der Gruppe eine Dramaturgie für die ausgewählten Inhalte finden. Sie können auch bestimmte Anwendungen auswählen, die die Cubes der anderen Spieler*innen manipulieren, so dass auch eine Interaktion zwischen den Inhalten und den Cubes entsteht. Ziel des Spiels ist: Spaß! Die Kinder und Jugendlichen können spielerisch die Arbeit am Theater und den Aufbau einer eigenen Performance gestalten.

Die Inhalte für unser Performance Bot Spiel haben wir gemeinsam mit unseren FFT Kompliz*innen gestaltet und Szenen aus unterschiedlichsten Stücken, die am FFT zu sehen waren, dort platziert.

Ein Lied aus der Show Das Tier, das Tier und das Tierchen von Jetse Batelaan / Theater Artemis

Credits Song
Komponist: Keimpe de Jong, Gesungen von: Tjebbe Roelofs, Kamera: Henk Claassen, Kostüme: Liesbet Swings, Ton: Marieke Vermeulen-Smit

Credits Show
Regie: Jetse Batelaan. Performance: Sieger Baljon, Tjebbe Roelofs, Anneke Sluiters, Mara van Vlijmen. Stimme: Gina Haller. Musik: Kempe de Jong. Kostüme: Liesbet Swings. Set Design: Wikke van Houwelingen, Marloes van der Hoek. Licht: Bart van den Heuvel. Crew: Marieke Smits, Marcel Janssen, Alexandra de Kuijer

Antje Pfundtner in Gesellschaft – Für mich

Produziert für Hart am Wind 2020 – Norddeutsches Kinder- und Jugendtheaterfestival

Konzept & Choreografie: Antje Pfundtner. Von und mit: Juliana Oliveira, Norbert Pape, Antje Pfundtner. Dramaturgie: Anne Kersting. Musik: Sven Kacirek. Ausstattung und Kostüme: Yvonne Marcour. Licht: Michael Lentner. Produktionsleitung: Hannah Melder. Video: Mathias Hollaender

„Für mich“ ist eine Produktion von explore dance – Netzwerk Tanz für junges Publikum, einem Kooperationsprojekt von fabrik moves gUG, Fokus Tanz/Tanz und Schule e.V. München und K3 | Tanzplan Hamburg. Es wird gefördert durch TANZPAKT Stadt-Land-Bund aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, die Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg, das Kulturreferat der Landeshauptstadt München und den Bayerischen Landesverband für zeitgenössischen Tanz aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus, sowie die Landeshauptstadt Potsdam und das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg.

nach dem Roman »Ich und Jagger gegen den Rest der Welt« von Frida Nilsson, Deutsch von Friederike Buchinger

Mit: Till Beckmann, Jennifer Ewert, Moritz Fleiter, Saskia Rudat, Sindy Tscherrig / Regie: Fabian Sattler / Bühne & Kostüm: Sandra Hilli Becker / Maske: Karina Brachner / Musikalische Leitung: Lukas Tobiassen / Musik: Santiago »Magic« Müller / Dramaturgie & Grafik: Annette Pfisterer / Regieassistenz & Bühnenbau: Ivo Schneider / Lichtdesign: Simon Knöss: Theaterpädagogik: Ruth Hengel

Aufführungsrechte: Verlag Felix Bloch Erben, Berlin, www.felix-bloch-erben.de

Premiere: 1. November 2020 im Maschinenhaus Essen

Kooperationspartner: Maschinenhaus Essen, Theater Duisburg
Gefördert von: Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Kulturamt der Stadt Essen, Sparkasse Essen

Performance: Sedra Albezem, Rahim Gul Ahmad.

Text: Sedra Albezem, Rahim Gul Ahmad, Anke Platon.

Credits (Re)Calling Utopia
Von und mit: Gulhan Abdo, Ahmad Abdullah Yaseen, Abdul Rahim Gul Ahmad, Sedra Albezem, Amir Ali, Boubacar Bah, Borys Bakanov, Bahram Ghanbari, Marwa Mirza Marwan, Shalan Mirza Marwan, Mohammad Amin Mohammad Shufiei, Kseniia Stestko. Regie/Künstlerische Gesamtleitung: Ingo Toben. Musikalische Leitung: Christian Dior, Christoph Grothaus. Text & Dramaturgie: Anke Platon. Raum- und Videoinstallation: Malin Speicher. Produktionsleitung & visuelle Medien: Kamila Kurczewski. Technische Beratung: Tobias Heide. Assistenz Bühne: Naiyun Yang. Besonderen Dank an: Rotterdam Presenta, subbotnik, tanzhaus NRW, Kunstakademie Düsseldorf und Hispi.

In Koproduktion mit dem FFT Düsseldorf. Gefördert durch das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf und das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. Gefördert im Rahmen des Bündnisses internationaler Produktionshäuser durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Stückentwicklung: Ensemble. Regie: Hannah Biedermann. Choreografie und Performance: Ives Thuwis und Nora Vonder Mühll. Sound Design und Musik: Johannes Birlinger. Ausstattung: Regina Rösing. Mitarbeit Konzept und Tourneetechnik: Stefan Colombo. Produktionsleitung: Cornelia Wolf. Flyer: Sarah Infanger mit Zeichnungen von Jugendlichen

Das Puzzle Spiel ist einfach, aber nice: Ein Video wird in Ausschnitten auf alle neun FFT Cubes verteilt – im Spiel muss man das Videopuzzle wieder richtig zusammensetzen. Hat man es geschafft, entsteht ein großer Monitor aus allen neun FFT Cubes und das Video läuft einmal in voller Länge.

In diesem Spiel ist der Weg das Ziel – die FFT Cubes zeigen verschiedene Wege, Kreuzungen, Sackgassen u.ä. an, aus denen je ein individueller Weg zusammengesetzt werden kann. Hat man Start und Zielpunkt erfolgreich verbunden, wird der Weg von Zwergen, Elfen und anderen Wesen beschritten. Vorsicht, es können sich auch Hindernisse auftun, dann steht der Cube noch nicht am richtigen Ort.

Im Rahmen des Projektes haben wir die drei ersten Anwendungen als erste Spiele aber auch als Beispiele entwickelt. In unseren FFT Cube Residenzen können ab 2023 Künstler*innen und Programmierer*innen eigene Anwendungen für die FFT Cubes entwickeln. Die Grundlage bildet eine Programmierung in der Software Unity, um größtmögliche Flexibilität zu gewährleisten und die FFT Cubes in den folgenden Jahren immer wieder weiterzuentwickeln.

Vor allem für Schulklassen sollen die FFT Cubes als Spieleangebot buchbar sein, angeleitet von eine*r Theaterpädagog*in, in Verbindung mit einem Theaterbesuch im Anschluss oder aber auch als eigenständiges Angebot.

Mehr Informationen dazu bei Irina Bârcă