TOIL
Tanz Tanz
Eine schweißtreibende Befragung von Verausgabung im Tanz wie in anderen Formen der Arbeit –hochenergetisch und rasant wie ein Sport-Match.
Die nordirische Choreografin Sheena McGrandles untersucht mit TOIL den tanzenden Körper bei der Arbeit – hin- und hergerissen zwischen Entfremdung und Begehren, Routine und Rebellion. Ausgehend von Ballett, irischem Folk und Punk entwerfen fünf Tänzer*innen in Begleitung von zwei Musiker*innen ein physisches Porträt des Tanzes als Ort von Arbeit und Sehnsucht zugleich. Zwischen den fünf Tänzer*innen entsteht eine intensive Auseinandersetzung mit der eigenen Körperlichkeit, mit Rhythmus und Zusammenhalt: Ein andauerndes Bemühen, der sich ständig verändernden Taktung der Zeit zu folgen.
Von und mit
Konzept & Choreografie: Sheena McGrandles
Choreografie & Darsteller: Michelle Cheung, Eli Cohen, Mickey Mahar, Dasniya Sommer, entwickelt mit Martin Hansen, aufgeführt von Emil Ertl
Musikkomposition: Steve Heather, Marta Forsberg
Dramaturgie: Jette Büchsenschütz
Bühnenbild, Kostüme: Michiel Keuper
Kostümassistenz: Julianne Längin
Lichtdesign: Elliott Cennetoglu
Technische Leitung: Emese Csornai
Choreografische Beratung: Laurie Young, Louise Trueheart
Künstlerische Produktion: Saskia Schoenmaker
Produktionsassistenz: Cote Jaña
PR & Social Media: Agnė Auželytė
Sheena McGrandles ist Choreografin und Tänzerin und lebt in Berlin. Die gebürtige Nordirländerin wuchs in einer Arbeiterfamilie auf, die kaum Zugang zu Tanzunterricht hatte, und lernte Ballett aus Büchern und dem Fernsehen, bevor sie einen Platz am Laban Centre London erhielt. Später absolvierte sie den Masterstudiengang „Solo Dance Authorship“ (SODA) am HZT / UdK Berlin mit einem Exzellenzstipendium der Deutschen Wissenschaftsstiftung und wurde für die achtmonatige Residenz bei K3, Kampnagel, ausgewählt. Seit 2010 lebt und arbeitet sie in Berlin. Ihre Praxis ist hybrid und reicht über die Bühne hinaus; sie umfasst Choreografie, Performance, Lehre, Mentoring, Kuratieren sowie langfristige Kooperations- und Infrastrukturarbeit. Neben ihrer künstlerischen Praxis ist sie in künstlerisch geführten Kollektiven wie PSR und neue häute / agora aktiv, die basisdemokratische, nicht-hierarchische Räume für körperbasierte Praktiken und lokalen Austausch entwickeln.
Credits
Eine Produktion von Sheena McGrandles in Koproduktion mit HAU Hebbel am Ufer (Berlin), PACT Zollverein (Essen) und Theater im Depot (Dortmund), gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und sozialen Zusammenhalt sowie den Kulturfonds der Hauptstadt.
Die Veranstaltung ist Teil des Impulse Festivals für Performance, Theater & Tanz. Das Impulse Festival 2026 wird veranstaltet und gefördert vom NRW KULTURsekretariat, gemeinsam mit den Städten Düsseldorf, Bochum, Mülheim an der Ruhr und Köln, in Kooperation mit dem FFT Düsseldorf, PRT Bochum, Ringlokschuppen Ruhr und der studiobühneköln. Das Festival wird maßgeblich gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, die Kunststiftung NRW und den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.