Pulse Lab: Schulterblick
Präsentation Musik + Sound Tanz
Ton trifft Tanz – wie kaum eine andere Compagnie steht die Cooperativa Maura Morales für eine besonders enge Korrelation von Bewegung und Sound, Tanz und Musik. In allen ihren Arbeiten wird diese dichte Kommunikation zwischen Choreografie und Musik als gleichwertige dialogische Partner und Akteure der Aufführung fühl-, sicht- und hörbar.
Aus dieser prägenden Arbeitsweise der Compagnie ist vor einigen Jahren die Initiative zu ihrem Kreativformat Pulse Lab hervorgegangen. Hierzu lädt die Cooperativa Maura Morales jeweils drei Künstler*innen aus dem Bereich Musik/Komposition/Sound sowie drei Künstler*innen aus dem Bereich Choreographie/Tanz/Performance zu einem dreitägigen, kreativen Clash an der Schnittstelle von Musik und Bewegung ein.
Drei mal drei – die Teilnehmer*innen bilden drei zufällig zusammengestellte Pulse-Teams, die über einen Zeitraum von drei Tagen jeweils eine gemeinsame Arbeit entwickeln. In kürzester Zeit die künstlerische Sprache, die künstlerischen Visionen der Partner*innen zu erfassen und die eigenen Visionen zu formulieren und mitzuteilen – darin besteht die kreative Herausforderung des Pulse Labs. Eine gemeinsam entwickelte Komposition und Choreografie wird zum Abschluss in Form eines „Schulterblicks“ vor Publikum präsentiert.
Kompliz*innen
Von und mit
Künstlerische Leitung, Kuratoren des Pulse Labs, Organisation, Konzeption: Maura Morales (Choreographin, Tänzerin), Michio Woirgardt (Komponist, Musikproduzent)
Produktionsleitung: Antonia von Olleschik-Elbheim
Teilnehmende
Joel Jaffe ist Komponist und Musikproduzent mit Schwerpunkt auf elektronischer Musik für Live-Auftritte, Theater und Film. In seinen Werken erforscht Jaffe die Facetten des gegenständlichen und abstrakten Erzählens mithilfe des Mediums Klang.
Luiza Braz Batista ist eine brasilianische Choreografin, Performerin, Kuratorin, Produzentin und Regisseurin, die zwischen Deutschland und Brasilien lebt. Neben ihrer choreografischen Arbeit ist sie Rehearsal Director der Pina Bausch Foundation sowie Head of Production des Movement Art International Dance Festival in Trier/Luxemburg. Ihre Arbeit beschäftigt sich mit Themen wie Identität, Erinnerung und Herkunft.
Pamela Soria ist eine mexikanische Komponistin und Pianistin. In ihren Arbeiten treffen unterschiedliche musikalische Welten aufeinander – von instrumentaler Musik bis hin zu elektronischen und audiovisuellen Formaten. Dabei erforscht sie Klang als Medium für Wahrnehmung, Interaktion und Transformation.
Valeria Di Mauro wurde in Bari, Italien, geboren und absolvierte ihre Tanzausbildung in New York City. Später kehrte sie nach Europa zurück, wo sie in Spanien, Italien und Deutschland tätig war. Ihre Arbeit ist geprägt von einer tiefen Neugier auf Bewegung als Mittel, eine Verbindung zum Körper, zu den eigenen Empfindungen und zur menschlichen Erfahrung herzustellen.
Lucas Lopes Pereira ist ein brasilianischer indigener Künstler, der zwischen Deutschland und Brasilien arbeitet. Er hat mit dem Tanztheater Wuppertal Pina Bausch und Ultima Vez | Wim Vandekeybus zusammengearbeitet. In seiner künstlerischen Praxis erforscht er den Körper als Ort der Erinnerung, Identität und Transformation und setzt sich dabei mit körperlicher Intensität, Abstammung und verkörpertem Wissen auseinander.
Frauke Berg ist eine in Düsseldorf lebende Klangkünstlerin und Komponistin, die an der Schnittstelle von experimenteller Musik, Film und Installation arbeitet. Neben ihrer eigenen künstlerischen Praxis schafft sie Auftragswerke für Experimentalfilme und Installationen. Sie tritt regelmäßig mit dem Noise-Ensemble Ferment auf und entwickelt gleichzeitig eigenständige Soloprojekte.







