Im Rahmen von We are at work

06.02. – 07.02.2026

Durch die Residenzförderung des Fonds Darstellende Künste in Kooperation mit dem Bündnis Internationaler Produktionshäuser hatten 21 Künstler*innen und Kollektive die Möglichkeit, zu experimentieren und neue Konzepte praktisch zu erproben. Nun sind alle Teilnehmer*innen und interessiertes Fachpublikum zu Reflexion und Austausch eingeladen.

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Präsentationen & Feedback

Kurzvorträge und Gespräche Gespräche + Workshops Soziale / Urbane Bewegung(en)
Drei Personen stehen nah beieinander vor einer weißen Wand, berühren sich an Arm und Jacke und halten unterschiedliche Körperhaltungen.

Durch die Residenzförderung des Fonds Darstellende Künste in Kooperation mit dem Bündnis Internationaler Produktionshäuser hatten 21 Künstler*innen und Kollektive die Möglichkeit, zu experimentieren und neue Konzepte praktisch zu erproben. Nun sind alle Teilnehmer*innen zu Reflexion und Austausch nach Düsseldorf eingeladen. Im Rahmen einer Feedbacksession geben fünf Residenz-Formationen Einblicke in ihre Arbeit. In einem gemeinsamen Bühnensetting hat jede Gruppe 15 Minuten, um etwas zu präsentieren. Anschließend gibt es ein durch Alisa Hecke moderiertes Feedback.

Mit Präsentationen von

GliTCHCORE WOUNDS: A Digital Dance Tragedy entstand im Rahmen einer hybriden, forschungsbasierten Residenz, die sich mit Tanz im Dialog mit digitalen Technologien wie Motion Tracking, 3D-Umgebungen und interaktiven Schnittstellen befasste. Anstatt ein fertiges Bühnenwerk zu produzieren, fungierte das Projekt als offenes Laboratorium für Experimente mit Glitch-Choreografien und sich wandelnden Formen digitaler und physischer Verkörperung.

In der Recherche A Crash is as Good as Resisting a Pull widmeten wir uns der Rhythmisierung unserer Leben durch Arbeit und machten Versuche, Ideen von gut genutzter Zeit mit ambivalenten Impulsen des Durchhaltens, Aufhörens, Verschiebens und Verzögerns zu beugen, zu dehnen oder zu knicken. Anlässlich einer dennoch unvorhergesehenen Unterbrechung dieses Prozesses begehen wir eine Auswahl vergangener Momente unserer Ensemblegeschichte, in denen schon einmal fast etwas geknickt wäre, beleuchten unsere Versuche der Glättung und deren Spuren.

RETROMANIA ist die aktuelle Stückrecherche der go plastic company und untersucht Vaporwave als ästhetische und inhaltliche Ausdrucksform digitaler Nostalgie. Im Zentrum stehen Körper, Erinnerung und Zugänglichkeit. An der Schnittstelle von Choreografie, Sound, Text und Textil arbeitet go plastic an dem dritten Gefühlszustand (nach der Wut (2022) und Melancholie (2023)) ihrer künstlerischen Forschung, aus dem 2026 eine neue Bühnenproduktion hervorgehen soll.

Überwachungskameras beobachten uns – doch wer schaut zurück? Heute filmen auch Bürger:innen Unrecht (z. B. Polizeigewalt). Die künstlerische Forschung fragt: Wie fühlt sich Überwachung an? Wir untersuchen Orte wie Flughäfen, untersuchen Techniken der Überwachung und spielen mit Blicken: Wer kontrolliert wen?

Obscenas ist ein Rechercheprojekt von Kysy Fischer und ABA NAIA, das die Grundlage für die aus zwei ineinandergreifenden Akten bestehende Performance Naked and Exhausted (AT) bildet. Exhausted performt von Rafaella Marques beschäftigt sich mit der Obszönität der Sprache – mit ihren Brüchen, ihrer Gewalt, ihrer Sprengkraft und Erschöpfung. Mit Ironie und Humor entwickelte Marques den Text auf dem Höhepunkt hormoneller Veränderungen und eines veränderten Bewusstseins gegenüber der Welt und der Bühne während ihres Puerperiums.

Von und mit

Mit Präsentationen von: ABA NAIA, Brig Huezo, Go Plastic Company, Elsa Artmann / Sanfte Arbeit, slk
Moderation: Alisa Hecke