(Nicht-)Wohnen. (Nicht-)Teilhaben. Düsseldorfer Perspektiven
Dialogreihe zur Überwindung der Wohnungslosigkeit bis 2030
Gespräch Gespräche + Workshops Soziale / Urbane Bewegung(en)
Wohnungs- und Obdachlosigkeit sind die sichtbarste Form von Armut in unserer Gesellschaft. Gleichzeitig werden Fragen von Sicherheit, der Nutzung und Aneignung öffentlicher Räume sowie die jeweiligen Aufgaben von Sozialer Arbeit und Sicherheitsbehörden zunehmend kontrovers diskutiert. Dabei geraten die Bedürfnisse und Perspektiven wohnungs- und obdachloser Menschen häufig aus dem Blick.
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „(Nicht-).Wohnen. (Nicht-).Teilhaben. Düsseldorfer Perspektiven – Dialogreihe zur Überwindung der Wohnungslosigkeit bis 2030“ möchten wir unterschiedliche Sichtweisen zusammenführen und diskutieren.
Mit Impulsvorträgen von Dr. Tim Lukas (Bergische Universität Wuppertal) und Julia von Lindern (Geschäftsführerin des Bundesverbands Housing First Deutschland) werden sowohl Angsträume, die Vulnerabilität und der Umgang mit wohnungs- und obdachlosen Menschen im urbanen Raum sowie der gesellschaftliche und professionelle Auftrag Sozialer Arbeit beleuchtet. Im Anschluss diskutieren die Referierenden gemeinsam mit dem Publikum über Herausforderungen, mögliche Interessenskonflikte und Lösungsansätze auf dem Weg zur Überwindung von Wohnungs- und Obdachlosigkeit.
Von und mit
Veranstaltende: Altstadt-Armenküche, Bundesverband Housing First e.V. & fiftyfifty
Referent:innen:
Dr. Tim Lukas ist Soziologe und Akademischer Oberrat an der Bergischen Universität Wuppertal. Er leitet die Forschungsgruppe „Räumliche Kontexte von Risiko und Sicherheit“ und beschäftigt sich mit Fragen urbaner Sicherheit, Sicherheitswahrnehmungen im öffentlichen Raum sowie den Konflikten und Aushandlungsprozessen rund um öffentliche Räume und marginalisierte Gruppen.
Julia von Lindern ist Geschäftsführerin des Bundesverbands Housing First e. V. und Sozialpädagogin. Sie zählt zu den Pionierinnen des Housing First-Ansatzes in Deutschland und hat maßgeblich zur Verbreitung des Konzepts beigetragen. Mit ihrer langjährigen Erfahrung in der Wohnungslosenhilfe setzt sie sich auf kommunaler, bundesweiter und europäischer Ebene für die Überwindung von Wohnungs- und Obdachlosigkeit ein.