Im Rahmen von Spielarten 2025

05.10. – 10.10.2025

Das SPIELARTEN Festival zeigt jährlich die Bandbreite an Produktionen im Freien Theater für Junges Publikum aus NRW. Mit der Festivalausgabe 2025 können Kinder, Jugendliche, Schulklassen und Familien zeitgenössische Dramatik, Tanz und Performance für verschiedene Altersgruppen im FFT erleben.

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c.t.201

In liebe,

Stückentwicklung von Sefa Küskü und Ensemble

Theater für alle ab 14 Jahren Junges FFT Theater + Performance
Zwei Frauen stehen und sitzen auf einer Treppe vor transparenter Folie, eine liest laut vor.

Berlin. 2005. Hatun Sürücü wird auf offener Straße von ihrem Bruder ermordet. Das Letzte, was sie vor ihrem Tod hört: „Bereust du deine Sünden?“ Diese Frage verstummt nicht mit ihrem letzten Atemzug. Sie hallt weiter und findet ihren Weg in die Leben anderer, die denselben Kampf führen. 2025. in liebe, erzählt die Geschichte zweier Freundinnen zwischen Hoffnung und Verzweiflung, zwischen Träumen und zerreißender Realität. Ein Brief taucht auf. Verschüttete Erinnerungen und ungesagte Wahrheiten dringen ans Licht. Geschichten werden lebendig, während die Fassade angeblich moralischer Standards schwankt.
Die Bühne füllt sich mit Worten, die nie gesagt wurden, mit Entscheidungen, die unter Zwang getroffen wurden und mit dem tiefen Schmerz, der zurückbleibt, wenn Liebe auf Hass trifft.

Von und mit

c.t.201 produziert seit der Gründung 1993 unkonventionelle Theaterproduktionen, die sich gesellschaftlich relevanten Themen widmen und verschiedenen Regisseur:innen und Theaterschaffenden die Grundlage für ihre künstlerische Arbeit ermöglichen. Ihre Produktionen verbindet, dass sie neue Wege suchen und finden, mit den Zuschauer:innen in Kontakt zu treten, um so kommunikatives Theater zu produzieren. Dazu nehmen sie unterschiedliche Perspektiven ein und versuchen diverse Haltungen zu verstehen. Offenes, experimentelles, inklusives und themenbasiertes Gestalten sind die Schwerpunkte ihrer Arbeit.

Mit: Arzu Coruh, Janine D’Aragona
Regie: Sefa Küskü
Choreografie: Janine D’Aragona

Credits

Gefördert vom Kulturamt der Stadt Köln