In Kooperation mit dem Literaturbüro NRW

Hengameh Yaghoobifarah „Schwindel“

Literaturtage Düsseldorf

Lesung Gespräche + Workshops Social Place to be
Person mit Tattoos liegt auf blauem Sofa, schaut ruhig in die Kamera, Licht ist weich und warm.

„Mutig, gelungen und besonders“ findet die Frankfurter Rundschau Hengameh Yaghoobifarahs kammerspielartigen Roman Schwindel. Im Mittelpunkt stehen vier Personen, die miteinander in polygamen Verhältnissen stehen. Als sie sich aus Versehen auf dem Dach eines Berliner Hauses ausgesperrt haben, gibt es kein Entkommen mehr aus dem Beziehungsdurcheinander, in dem sie sich befinden. Der Anspruch, Gespräche möglichst verletzungsfrei auszuhandeln und Sprache nicht als Machtinstrument zu verstehen, wird auf eine harte Probe gestellt. Mit einem sehr genauen Blick auf Sprache und Klischees und viel Humor beschreibt Hengameh Yaghoobifarah die Poly-Beziehung zwischen Ava, Robin, Delia und Silvia, die sich „als komplettes Desaster“ entpuppt.

Hengameh Yaghoobifarah ist journalistisch und schriftstellerisch tätig und arbeitet u.a. für das Missy Magazine, SPEX , an.schläge und die taz.

Von und mit

Hengameh Yaghoobifarah studierte Medienkulturwissenschaft und Skandinavistik an der Uni Freiburg und in Linköping. Heute arbeitet Yaghoobifarah als Autor*in, Redakteur*in und Referent*in zu Queerness, Feminismus, Antirassismus, Popkultur und Medienästhetik.