TIAN GAO UND ROTHKO STRING QUARTET

Große Fuge

Im Rahmen des Düsseldorf-Festival 2025

Tanz, Konzert
Eine Person springt tanzend durch einen Konzertsaal mit Publikum. Links spielen Musiker*innen, bunte Lichtreflexe überlagern das Bild.

Beethoven trifft auf zeitgenössischen Tanz: Das Rothko String Quartet und Tänzerin und Choreografin Tian Gao gestalten ein getanztes Konzert über Fragen der Zeit und der Vergänglichkeit. Im Zentrum steht Ludwig van Beethovens Große Fuge, die Beethovens Zeitgenossen überforderte, für Igor Strawinsky aber das „perfekteste Wunder der Musik“ ist und „zeitgenössisch für immer“. Die musikalische Dramaturgie setzt Beethovens geheimnisvolles Werk in Beziehung zu barocken und zeitgenössischen Perspektiven und schlägt einen kühnen Bogen über Musik aus vier Jahrhunderten.

Von und mit

Bühne & Licht: Giorgio de Santis

Tian Gao ist eine in Berlin lebende Tänzerin, die ursprünglich aus Wuhan, China, stammt. Ihren Master absolvierte sie an der Folkwang Universität der Künste. Seit 2018 arbeitet sie als Tänzerin mit Sasha Waltz & Guests. Als Einzelkünstlerin kollaborierte sie mit Kompanien und Künstler*innen wie Laborgras, Michael Laub/Remote Control Productions und Paper Tiger Collective. Für ihre multidisziplinären Projekte hat sie mit Musiker*innen und bildenden Künstler*innen zusammengearbeitet und ist u.a. in Berlin, Essen, Wuppertal, Wuhan und Peking aufgetreten. Als Choreografin strebt sie stets danach durch die Poesie des Körpers über soziale Themen und Beziehungen zu reflektieren.

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Das Rothko String Quartet (RSQ), bestehend aus Marc Kopitzki (Viola), Jakob Nierenz (Cello), Joosten Ellée (Violine) und William Overcash (Violine), gründete sich 2017 in Lüneburg. Die beiden Violinisten spezialisierten sich durch das Studium der alten sowie der neuen Musik, was dem Ensemble eine hohe Flexibilität in der Auseinandersetzung mit verschiedenen Stilen der klassischen Musik gibt und vielfältige Konzertprogramme ermöglicht. Diese stilistische Diversität verkörpernd, empfindet das RSQ es als seine Aufgabe, die Musik marginalisierter Komponist*innen zu Gehör sowie weniger bekannte Werke der klassischen Musikgeschichte ans Licht zu bringen. Der kollaborative Geist der vier Musiker prägt nicht nur ihre Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponist*innen und Künstler*innen verschiedener Disziplinen, sondern auch die Einstellung zueinander in der Probenarbeit. Zusätzlich zur Aufführung neu komponierter Musik interessiert sich das RSQ für die Auflösung der Grenzen zwischen den (musikalischen) Genres und arbeitet mit Produzent*innen, Komponist*innen und Improvisator*innen und bildenden Künstler*innen zusammen. Wichtige Partner*innen waren Mirna Bogdanovic und das Holon Trio (Jazz), Sadie Weis (bildende Kunst) und dOP (Techno). Mit seinem Partner PODIUM Esslingen entwickelt das RSQ spannende Konzertprogramme, die auf großen Festivals für klassische Musik aufgeführt werden. So spielt es regelmäßig bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen, dem Düsseldorf Festival! und dem PODIUM Festival Esslingen und feierte 2024 Debüts beim Schleswig-Holstein Musikfestival, den Thüringer Bachwochen sowie dem Mozartfest Würzburg.

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Credits

Eine Produktion von PODIUM Esslingen

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