Im Rahmen von We are at work

06.02. – 07.02.2026

Durch die Residenzförderung des Fonds Darstellende Künste in Kooperation mit dem Bündnis Internationaler Produktionshäuser hatten 21 Künstler*innen und Kollektive die Möglichkeit, zu experimentieren und neue Konzepte praktisch zu erproben. Nun sind alle Teilnehmer*innen und interessiertes Fachpublikum zu Reflexion und Austausch eingeladen.

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Agnieszka Habraschka

Crip Time

Relaxed Workshop Gespräche + Workshops Soziale / Urbane Bewegung(en)
Grafik mit dem Schriftzug „We are at Work“ in weißer Schrift, überlagert von farbigen geometrischen Formen auf braunem Hintergrund.

Zwei Sessions bieten ein Workshop-Setting für intensiven Austausch, um tiefer in ein Thema einzutauchen. Du entscheidest dich für Crip Time oder about Art and Research – beide finden parallel statt. Bitte beachte: Ein Wechsel zwischen den Sessions ist nicht möglich, eine Anmeldung erforderlich.

Zeit wird oft als etwas Absolutes verstanden – effizient, produktiv, eng getaktet. Für viele behinderte Menschen funktioniert Zeit jedoch anders: Sie ist flexibel, unvorhersehbar und von individuellen Rhythmen geprägt. Diese Art des Zeitverhältnisses wird als Crip Time bezeichnet. Das Konzept beschreibt, wie Behinderung und chronische Erkrankungen Erfahrungen von Zeit und Zeitmanagement beeinflussen.

In dieser Session werden wir in das Konzept von Crip Time eingeführt und werden es gemeinsam reflektieren.

Von und mit

Agnieszka Habraschka ist Berater*in, Dramaturg*in und Produktionsleiter*in mit Schwerpunkt auf barrierefreier und anti-ableistischer Kulturarbeit/Performancekunst, Aesthetics of Access sowie intersektionaler Antidiskriminierungsarbeit. Bis März 2024 war Agnieszka Produktionsleiter*in des Netzwerkprojekts Making a Difference. Agnieszka ist neurodivergent, hat nicht sichtbare Behinderungen und Erfahrungen mit Migration und Armut.