Autos zu Schiffen
Gespräch mit Mobilitätsforscher Andreas Knie
Lesung, Gespräch Gespräche + Workshops Soziale / Urbane Bewegung(en)
Reisen steht für Abenteuer, für die Lust am Unbekannten. Gleichzeitig wissen wir um die zerstörerischen Auswirkungen des Massentourismus. Unsere kollektive Recherche Die Argonause setzt gemeinsam mit dem Publikum ihren Kurs fort.
In dieser Ausgabe sprechen wir mit Mobilitätsforscher Andreas Knie. Er stellt sein Buch „Wo kommen bloß die vielen Autos her und wie werden wir sie wieder los?“ vor. Darin beleuchtet er die Entwicklung der Massenmotorisierung in Deutschland, die vielen staatlichen Unterstützungsleistungen und deren Folgen. Durch die große Anzahl an Fahrzeugen verliert das Auto allmählich seine eigentliche Funktion: Es wird unpraktisch und stellt zudem eine erhebliche Belastung für Mensch und Umwelt dar. Aber wie können wir uns vom Auto befreien?
Andreas Knie ist Professor für Soziologie an der TU Berlin. Gemeinsam mit Weert Canzler leitet er am Wissenschaftszentrum für Sozialforschung Berlin (WZB) die Forschungsgruppe „Digitale Mobilität“. Von 2002 bis 2016 war er Bereichsleiter bei der Deutschen Bahn AG und von 2006 bis 2018 Geschäftsführer des Innovationszentrums für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ) in Berlin. Er war an zahlreichen Innovationen im Verkehrssektor federführend beteiligt.
Kompliz*innen
Credits
Die Argonause wird gefördert im Programm Zero – Klimaneutrale Kunst- und Kulturprojekte der Kulturstiftung des Bundes. Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.



