Im Rahmen von Die Argonause

18.05. – 30.05.2026

Reisen steht für Abenteuer, die Lust am Unbekannten, Sehnsucht nach Welt. Gleichzeitig wissen wir um die zerstörerischen Auswirkungen des Massentourismus auf das Klima und die Umwelt. Wir widmen diesem Thema eine Programmreihe mit monatlichen Veröffentlichungen in unterschiedlichen Formaten: Das FFT begibt sich zusammen mit Chez Company auf eine Exkursion, die dazu einlädt, die Anfänge des Tourismus ebenso zu erkunden wie klimaneutrale Möglichkeiten, die für eine neue, verantwortungsbewusste Lust am Reisen stehen.

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Chez Company, Baro Gabbert und Bernd Ulrich

Ankunft und Aufbruch

Performance Musik + Sound Theater + Performance
Mehrere Personen stehen auf dem Deck eines Schiffes; zwei von ihnen halten ein gelbes Banner mit der Aufschrift „ARGONAUSE“ und einem Papierboot-Symbol über das Geländer.

Held*innen gesucht. Bist du bereit für den Aufbruch? Seit einem Jahr ist die Argonause unterwegs: ein metaphorisches Schiff der Künstler*innengruppe Chez Company um Gesine Danckwart und Fabian Kühlein. Am 30. Mai lädt die Gruppe zu einem kollektiven Happening ein. Am Ufer des Rheins, genau am Rheinkilometer 746, kommen Publikum, ein Projektchor und Gäst*innen zusammen. Gemeinsam lesen, singen und teilen sie ein künstlerisches Logbuch der Reise. Ein Abend teils an Land und teils auf dem Wasser, zwischen Recherche, Ritual, Aufbruch und der Frage: Wie setzen wir die Reise fort?

Die Argonause – Ankunft und Aufbruch bündelt die Inhalte eines knapp einjährigen Projekts: Gemeinsam mit Gäst*innen aus Wissenschaft, Aktivismus und Kunst wurden in zwölf Recherchekapiteln zentrale Fragen der ökologischen Transformationverhandelt, vom Wohnen am Rhein über die deutsche Autoliebe bis zu den Bedingungen künstlerischer Produktion. Podcasts, Workshops, Gespräche und Interventionen bildeten die Stationen dieser Reise. Das Publikum ist eingeladen, mit Baro Gabbert von Greenpeace, Sprecherin für ökologisch-soziale Gerechtigkeit, und dem Autor Bernd Ulrich von DIE ZEIT die Fragen der Performancereise zu diskutieren: Was kann der oder die Einzelne verändern? Ein Gespräch über den neuen Menschen, Hoffnung und gesellschaftliche Verantwortung.

Kompliz*innen

Von und mit

Künstlerische Projektleitung: Gesine Danckwart / Fabian Kühlein
Szenografie: Doris Dziersk
Grafische Gestaltung: Luise Wilhelm
Chorleitung: Katrin von Chamier

Baro Vicenta Ra Gabbert (Greenpeace), Jahrgang 1997, ist Juristin und Sprecherin für sozial-ökologische Gerechtigkeit bei Greenpeace Deutschland. Sie studierte Rechtswissenschaft mit Schwerpunkt internationales und Völkerrecht an der Bucerius Law School in Hamburg sowie in Rio de Janeiro. Zu ihren Schwerpunkten zählen Klimaschutz und Recht, nachhaltiges Wirtschaften und Generationengerechtigkeit. Baro Gabbert ist gemeinsam mit Fabian Grischkat Autorin von „keine Zukunft ist auch keine Lösung“ (Piper, 2025) und Co-Autorin von „was wir meinen, wenn wir Hoffnung sagen“ (oekom, 2026).

Bernd Ulrich (DIE ZEIT), geboren 1960 in Essen, ist Journalist und Redakteur für besondere Aufgaben bei DIE ZEIT. Er studierte Politikwissenschaft und Philosophie in Marburg, arbeitete als Journalist unter anderem für die Wochenpost und den Tagesspiegel. Seit 2003 prägte er die politische Berichterstattung der ZEIT, unter anderem als Leiter des Berliner Büros und als stellvertretender Chefredakteur; heute arbeitet er dort als Autor und Redakteur im Bereich Meinung.

Credits

Die Argonause wird gefördert im Programm Zero – Klimaneutrale Kunst- und Kulturprojekte der Kulturstiftung des Bundes. Gefördert von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.