Alien Objects und Künstliche Intelligenz
Materialitäten der Begegnung gestalten
Projektinterner Workshop Digitale Kultur Gespräche + Workshops
Wie begegnen wir Künstlicher Intelligenz und welche Interaktionsmöglichkeiten ermöglichen oder verhindern KI-Systeme? Wie entstehen mehr-als-menschliche Relationen, in denen KI zum mitwirkenden Ko-Akteur wird – auch jenseits digitaler Interfaces? Welche Bilder, Denkfiguren, Narrative und Metaphern prägen unsere Begegnungen und unser Verständnis von KI?
Im Rahmen des Medienkunst-Projekts Game Space – Space Game versammelt die Forschungskooperation AI4ArtsEd Expert*innen aus Kunstpädagogik, Bildungstheorie, Medientheorie, Kultur- und Theatervermittlung sowie Creative Technology zu einem
Workshoptag.
Im Workshop werden materielle und relational-ästhetische Formen der Begegnung mit KI jenseits anthropomorpher und immaterieller Metaphern untersucht, um daraus Impulse für die praktische sowie theoretische Auseinandersetzung mit KI in Bildungs- und Vermittlungskontexten zu generieren.
Im Zentrum steht die Weiterentwicklung der neun interaktiven FFT Cubes, die als Schnittstellen zwischen menschlichen Körpern, physisch/digitalem Interface und Code explorative Zugänge zu (generativer) KI eröffnen können. Ziel ist es, algorithmische Prozesse in haptische und gegenständliche Formen zu übersetzen und KI als relationalphysischen Mit-Akteur oder nicht vollständig berechenbares, „alien subject“ (Parisi 2019) erfahrbar und adressierbar zu machen.
Kompliz*innen
Von und mit
Dr. Stephan Baumann, Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz
Dr. Victoria Flasche, Kunstakademie Düsseldorf
Prof. Dr. Benjamin Jörissen, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Prof. Friedrich Kirschner, Studio für Game Desgin Three More Years
Prof. Dr. Martina Leeker, Universität zu Köln
Anja Lomparski, M. Ed., Pädagogische Hochschule Karlsruhe
Ola Respondek, Theaterpädagogin im Bundesverband Theaterpädagogik
Dr. Nina Spöttling-Metz, Kunstpädagogin
Dr. Christina Vollmert, Universität zu Köln
Jana Wodicka, Universität zu Köln
Credits
In Zusammenarbeit mit dem Studio für Game Design Three More Years und der Forschungskooperation „AI4ArtsEducation“ des Arbeitsbereichs Kunst und Kunsttheorie an der Universität zu Köln, und dem Institut für Kunst an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe. Game Space – Space Game wird gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen im Medienkunstfonds.
