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KREIDLER

Band

KREIDLER sind eine Düsseldorf-Berliner Band. Sie spielen eine auf Elektronik basierte Form der populären Musik, benutzen aber auch akustisches Instrumentarium. Meist instrumental, immer rhythmisch, immer mit einem Pop-Appeal, zwischen IDM und Electronica. KREIDLER sind Thomas Klein, Alexander Paulick und Andreas Reihse. Ehemalige Mitglieder sind Stefan Schneider und Detlef Weinrich.

Die Band wurde 1994 gegründet. Ihr Debut RIVA erschien auf dem Pariser Label En Contresans. Der erste von bis heute 28 Tonträgern.

KREIDLER spielten Europaweit, in Asien, in Amerika. In Techno-Clubs, Rock-Venues und Konzerthallen. Auf Festivals wie Sonar, Cervantino, SXSW, Nrmal oder Roskilde. Im Auftrag des Goethe-Instituts waren Kreidler auf Tourneen durch Südostasien und Mexiko.

KREIDLER spielten In Museen und in Galerien: bei der Van Dyck Retrospektive in Antwerpen, für Rosemarie Trockel, Thea Djordjadze, Mike Kelley, oder im MoMA New York und im Centre Pompidou Paris für Andreas Gursky. Kuratiert von Djordjadze und Trockel kollaborierte KREIDLER 2019 mit der Sängerin Asmik Grigorian in der Elbphilharmonie – als Erweiterung einer Ausstellung in den Deichtorhallen Hamburg.

KREIDLERS Musik war als Installation bei CTM Club Transmediale, bei Image Movement Berlin, bei metakino Helsinki oder in Mischa Kuballs res-o-nant im Jüdischen Museum Berlin zu sehen und hören.

KREIDLER partizipierten an Kunstpublikationen wie „Toit du Monde“, „Romantik“ oder „Young German Photography“. Mit ihren Videos sind sie regelmäßig Gast auf Filmfestivals, u.a. in Barcelona, Valencia, Baden-Baden, München – oder in Oberhausen, wo Au-Pair, La Casa, Moth Race, Tornado und Eurydike bei den Kurzfilmtagen ausgezeichnet wurden.

KREIDLER arbeiteten unter anderem mit Klaus Dinger (NEU!, la Düsseldorf), Add (N) to X, Momus, Young Gods, Leo Garcia, Pyrolator, Chicks on Speed oder Anika. Sie remixten beispielsweise Einstürzende Neubauten, Depeche Mode, Eurythmics oder Faust.

KREIDLERS Musik ist in Filmen, Performances und im Theater zu hören. Auf den Catwalks von Chanel, 22/4 _Hommes_Femmes, Lacoste oder bei Giles Deacon. Im Tanztheater in Pina Bauschs „Ten Chi“ oder in Eva Meyer-Keller’s „Polaroid”. Sie arbeiteten mit Autoren wie Jacob Wren, Nick Currie/Momus oder Ricardo Domeneck. 2015 begann eine Zusammenarbeit mit Sibylle Berg, eine Lecture-Perfomance Tournee, dann 2018 für die p≡p coop oder 2019 und 2020 exklusive Auftritte in Kassel respektive Augsburg.

KREIDLER komponierten Soundtracks für Alexandra Sells „Durchfahrtsland“ oder für Tommy Pallottas/ Femke Woltings „The Last Hijack“ und den ergänzenden Web-Auftritt, der 2015 mit einem Emmy prämiert wurde. Seit 2011 kollaborieren KREIDLER mit Heinz Emigholz. Der Regisseur hatte 2011/12 ihr Album DEN mit 7 Videos erweitert. Die Band schrieb die Soundtracks zu „The Airstrip“ (2014) und „The Last City” (2020). Emigholz „2+2=22 (The Alphabet)“, ist um die Aufnahmen zu KREIDLERS Album ABC in Tbilisi gebaut.

2019 feierte KREIDLER 10 Jahre Mosaik 2014 mit einer überarbeiteten und neu gemasterten Edition. Als Mosaik 2014 Seven Speakers präsentierten sie das Album in einer Surround-Audio-Installation. Im selben Jahr erschien FLOOD. Im Januar 2022 wird ihr neues Album SPELLS AND DAUBS veröffentlicht werden.

ikreidler.de