Wera Mahne
Wach?

SO
MI
DO
FR
SA

29.11.
2.12.
3.12.
4.12.
5.12.

16.00
9.00 + 11.00
9.00 + 11.00
9.30
16.00

PREMIERE



 

FÜR GEHÖRLOSE UND HÖRENDE AB 6 JAHREN
FFT JUTA    KASERNENSTRASSE 6
TICKETS

m7
Eine schlaflose Nacht. Zu viele Gedanken toben durch den Kopf. Ein Gewitter zieht auf. Die Schatten hinter den Fenstern werden länger und unheimlich. Die Grenze zwischen Träumen und Erleben, Wachsein und Schlafen verschwimmt. Wenn die Fantasie lebendig wird, scheint alles möglich. Nach Ideen und Assoziationen von gehörlosen und hörenden Kinder zu Michèle Lemieux’ Bilderbuch „Stormy Night“ entwickelt das Team um die Düsseldorfer Regisseurin Wera Mahne ein Stück über Wünsche, Ängste und Fantasie. Unter Verwendung von Gebärdensprache und Lautsprache, Choreografie und Bildern werden die ganz großen Fragen gestellt und eigene Antworten gesucht. Hörende und gehörlose Performer stehen für diese besondere Arbeit gemeinsam auf der Bühne.

TEXT-VERSION IN LEICHTER SPRACHE:

Es ist Nacht.
Ich kann nicht schlafen.

Sehr viele Gedanken sind in meinem Kopf.
Ich bin durcheinander.

Ein Gewitter kommt.
Hinter den Fenstern sind Schatten.
Sie werden länger und unheimlich.

Die Grenze verschwimmt.
Träume ich?
Bin ich wach?

Wird meine Fantasie lebendig?
Plötzlich ist alles möglich.

Gehörlose und hörende Kinder haben Ideen und Vorstellungen zum Bilderbuch „Stormy Night“ erzählt.
Das Bilderbuch „Stormy Night“ ist von Michèle Lemieux.
Wera Mahne und ihr Team machen daraus ein Theaterstück über Wünsche, Ängste und Fantasie.

Gehörlose und hörende Schauspieler spielen zusammen.
Für gehörlose und hörende Kinder ab 6 Jahren.
Es wird gebärdet und gesprochen.

’Ibsen: Gespenster’ ist aufwühlend und überwältigend, komisch und unendlich traurig. So nah kann einem Theater kommen, das über ein gesellschaftlich relevantes Thema nachdenkt.
Neue Rhein Zeitung, 15.6.2015

Wera Mahne studierte Kulturwissenschaften/Ästhetische Praxis in Hildesheim und Portugal und assistierte und inszenierte u.a. am Düsseldorfer Schauspielhaus („Supergute Tage oder die sonderbare Welt des Christopher Boone“, Spielzeit 2014). Schon während ihrer Studienzeit beschäftigte sie sich mit der Verwendung von Gebärdensprache im Theater und entwickelte ein Musiktheaterstück für Gehörlose und Hörende im Amtsgericht Hannover mit Verwendung von Lautsprache, Gebärdensprache und lautbegleitenden Gebärden. 2014 war sie als NRW-Stipendiatin für Freie Kinder und Jugendtheater am FFT Düsseldorf und beschäftigte sich mit dem Thema Inklusion. In dieser Zeit entwickelte sie die Idee für „Wach?“. Nun holt sie Vertreter*innen der gehörlosen Theaterszene ins hörende Theater.

Mit: Kathrin-Marén Enders, Rafael-Evitan Grombelka, Pia Katharina Jendreizik. Konzept, Regie: Wera Mahne. Choreografie: Tümay Kilincel. Ausstattung: Regina Rösing. Video: Declan Hurley. Kommunikationsassistenz: Jenny Hilgers, Xenia Vitriak, Katharina Volkmann. Gebärdensprachdolmetscher: Skarabee. Produktionsleitung: Esther Schneider. Produktion: Wera Mahne. Koproduktion: FFT Düsseldorf. Gefördert durch das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, Stiftung Van Meeteren sowie im Rahmen von „Take-off: Junger Tanz“ durch das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf sowie das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordhein-Westfalen. „Take off: Junger Tanz“ ist eine Kooperation Düsseldorfer Kultur-, Bildungs- und Sozialeinrichtungen unter der Gesamtleitung des tanzhaus nrw. Kooperation mit: LVR-Gerricus-Schule, Skarabee.

MarkusMarkus01

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