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Antje Pfundtner in Gesellschaft
Aus der Reihe tanzen

SA
SO

11.3.
12.3.

20.00
18.00

PUBLIKUMSGESPRÄCH

 

PERFORMANCE
FFT JUTA    KASERNENSTRASSE 6
TICKETS

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„Wollen Sie mich auf den Arm nehmen?“ Oder vielleicht lieber doch „die Beine in die Hand?“ — In der deutschen Sprache wird in Redewendungen der ganze menschliche Körper durchdekliniert. Was war zuerst da, die Redewendung oder die Aktion? Die Choreografin Antje Pfundtner, Preisträgerin des George Tabori Preises 2016, nimmt die Sprache beim Wort und folgt ihr auf Schritt und Tritt: Es entsteht eine Choreografie für vier Tänzer*innen, die sich den Anweisungen von Redewendungen und Sprichwörtern beugt und — Hand aufs Herz — sich der Frage widmet, wer von den beiden — der Tanz oder die Sprache — eine Übersetzung braucht, um lesbar zu sein.

Es entsteht ein eigenwilliges Gesamtkunstwerk, ein Jahrmarkt der poetischen Bilder und Rhythmen des Musikers Sven Kacirek, bei dem man als Zuschauer immer etwas zu staunen hat.
Hamburger Abendblatt, 24.10.2015

Antje Pfundtner studierte modernen Theatertanz an der Amsterdamse Hogeschool voor de Kunsten. Sie war Trägerin des Patenschaftsfonds der Kunststiftung NRW, wurde 2012 für das Netzwerk modul-dance ausgewählt und 2014 für den George Tabori Förderpreis nominiert. 2016 erhielt sie den mit 20.000 € dotierten George Tabori Hauptpreis. Für die Gründung ihrer Company „Antje Pfundtner in Gesellschaft“ (APiG) erhielt sie 2012/ 2013 als erste Choreografin die Konzeptionsförderung der Kulturbehörde Hamburg. Für die Spielzeiten 2015-2018 hat APiG erneut die Konzeptionsförderung erhalten.

Idee, Konzept, Choreografie: Antje Pfundtner. Tanz: Anja Müller, Magnus Dovärn, Jill Emerson, Matthew Rogers. Dramaturgie: Anne Kersting. Musik: Sven Kacirek. Ausstattung: Yvonne Marcour. Video: Philipp Haupt. Licht: Michael Lentner. Ton: Manuel Horstmann. Künstlerische Assistenz: Juliana Oliveira. Produktionsleitung: Hannah Melder. Koproduktion: Kampnagel Hamburg, Theater Freiburg und FFT Düsseldorf. Gefördert durch: Freie und Hansestadt Hamburg — Kulturbehörde, Fonds Darstellende Künste e.V., Kunststiftung NRW, Hamburgische Kulturstiftung

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